Gefährdet Bitcoin die Finanzstabilität?

Der Bitcoin-Kurs zeigt es: Bitcoin & Co. lassen sich einfach nicht mehr ignorieren oder wegdiskutieren.

So befürchtete die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem jüngsten Bericht, dass die Stabilität des Finanzsektors durch Kryptowährungen gefährdet sein könnte.

Diese Annahme basiert wohl daher, dass bis heute unklar ist, wie viele Banken tatsächlich in Kryptowährungen investieren. Inwiefern ist das traditionelle Wirtschafts- und Finanzwesen mit dem Bitcoin Kurs und seiner alternativen Währungen verbunden? Die EZB habe ein großes Informationsdefizit.

Nach nunmehr 10 Jahren, nachdem der Bitcoin ins Leben gerufen wurde, sieht die EZB in ihrem jüngsten Bericht von August 2019 Kryptoanlagen und deren Handhabung immer noch als kritisch an. Bis jetzt fehlten immer noch verlässliche und umfassende Daten zum Krypto-Sektor.

So könne nicht abgeschätzt werden, wie viele Banken, Firmen und Fonds bereits in Bitcoin, Ethereum, oder andere digitale Währungen investiert seien. Auch sei nicht klar, wie hoch das ausgegebene Kreditvolumen für Krypto-Investitionen gegenüber Investoren sei.

Was würde den Kryptomarkt stärken?

Den Banken fehle es an Vorschriften und Standards hinsichtlich einer maximalen Investitionshöhe.

Sollte es zu einer breiteren Anwendung von Kryptowährungen kommen, sähen die Währungshüter potenzielle Gefahren für die Finanzstabilität des Euroraums. So könnten sich Auswirkungen im Kryptomarkt leicht in die Realwirtschaft übertragen und zudem Konsequenzen für die Geldpolitik mit sich bringen.

Die EZB hat sich offensichtlich dazu entschieden, das Thema Kryptowährungen nicht mehr als weitestgehend irrelevant zu betrachten, auch wenn Investitionen von Banken derzeit noch überschaubar sind und aufgrund der hohen Wertschwankungen eine Anwendung auf dem Massenmarkt noch gering ist.

Eine hohe Anwendung im Massenmarkt könnten hingegen stabile Münzen ändern. Diese könnten sich als wertstabiles Bezahlsystem als nützlich zeigen und die Attraktivität von Kryptowährungen steigern.

Die EZB möchte jetzt aktiv werden und ihre Informationslücken füllen um das gesamte „Ausmaß“ des Krypto-Sektors zu erfassen. Schwierigkeiten bereite jedoch die mangelnde Flexibilität. Die Behörden müssten sich stetig neuen Entwicklungen anpassen und am Puls der Zeit bleiben.

In Anbetracht dessen, dass Kryptowährungen künftig als Anlageklasse eine wichtige Rolle spielen könnten, warnt nicht nur die EZB, sondern auch die Europäische Bankenaufsicht (EBA) sowie der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Sie sehen hier die Notwendigkeit einschlägiger Vorschriften und eines entsprechenden Monitorings.

 

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