Banken und Bitcoin, das geht zusammen

Banken und Bitcoin, das geht zusammen! Der Ausbau der Infrastruktur im Krypto-Bereich schreitet immer mehr voran. Seit dem 01. Januar 2020 ist es Banken erlaubt, Kryptowährungen zu lagern und entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

Viele Banken haben ein großes Interesse daran, sich eine entsprechende Lizenz zu sichern, wie neue Zahlen zeigen. Diese Ausweitung könnte dazu beitragen, dass Kryptowährungen und dessen Dienstleistungen zu einem Bullrun führen.

Bitcoin Handel seit 2020 erlaubt

Mit dem Inkrafttreten der fünften europäischen Geldwäscherichtlinie ist es Banken rechtlich erlaubt, Bitcoin und andere Kryptowährungen wie Aktien und Anleihen zu behandeln. Von nun an können Banken ihren Kunden Coins auf Knopfdruck via Online-Banking anbieten. Des Weiteren sind viele andere Dienstleistungen im Bereich Kryptowährungen möglich, wie z.B. ein Kauf, Verkauf oder eine Verwahrung.

Das gilt allerdings nicht nur für BTC, sondern für alle möglichen Arten von Token, da das Gesetz laut Handelsblatt Kryptos wie folgt definiert:

    “Digitale Darstellungen eines Wertes, der von keiner Zentralbank oder öffentlichen Stelle emittiert wurde oder garantiert wird und nicht den gesetzlichen Status einer Währung oder von Geld besitzt.”

Der Run der Banken auf Lizenzen hat begonnen

Das Handelsblatt berichtete am 07. Februar 2020, dass die BaFin

    “bereits mehr als 40 Interessenbekundungen von Banken für eine Erlaubnis erhalten habe, künftig das Krypto-Verwahrgeschäft betreiben zu dürfen“.

Frank Schäffler, Mitglied des deutschen Bundestages, sagte dazu:

    “Der Markt wächst schneller als das Bundesfinanzministerium das vorhergesagt hat. […] Die hohe Nachfrage nach Krypto-Verwahrlizenzen zeigt, dass sich Unternehmen mehr und mehr der Blockchain-Technologie annehmen, ist aber auch Ergebnis der neuen Gesetzgebung.”

Die Solarisbank hat bereits für das Krypto-Geschäft eine Tochtergesellschaft namens “Solaris Digital Assets” gegründet. Weitere Namen von Banken werden nicht genannt.

Deutschland das neue Crypto Valley?

Ziel dieser neuen Gesetzeslage ist es, dass der Handel von Kryptowährungen über die Banken abgewickelt wird und den “üblichen Geldwäschegesetzen” genügen. Es soll so verhindert werden, dass Kryptowährungen für kriminelle Zwecke genutzt werden.

Wie Frank Schäffler im obigen Zitat bereits angesprochen hat, erhält Deutschland damit einen Standortvorteil und könnte zum neuen „Krypto Valley“ in Europa werden. Auch der Brexit und die damit einhergehende Schwächung des Finanzplatzes in London könnte Deutschland, speziell dem Standort Frankfurt, helfen. So heißt es in Berlin:

    “Wir haben damit nahezu ein Alleinstellungsmerkmal, das uns nutzen wird, die seriösen Anbieter nach Deutschland zu bringen.”

Bitcoin Kurs-Boost durch Banken?

Damit die Kurse langfristig steigen und mehr Menschen in den Kryptomarkt einsteigen, bedarf es einer breiteren Öffentlichkeit und mehr Interesse an Bitcoin und Co. Einen guten Push-Effekt könnte die neue Gesetzeslage bieten.

Wenn nun die Barriere in Bitcoin zu investieren so gering ist, wie in Aktien zu investieren, zieht das natürlich umso mehr Käufer an. Genau dieser Punkt war einer der entscheidenden Gründe, weshalb der Bullrun 2017 zu Ende ging. Die Exchanges waren damals zu überlastet und kamen mit der Einrichtung neuer Konten nicht hinterher. Dadurch konnte nicht so viel neues Geld in den Markt fließen, wie es möglich gewesen wäre.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Cryptomonday.

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