Bitcoin (BTC) erstmals an der Deutschen Börse gelistet. Schon sehr viele Versuche sind gescheitert, einen Bitcoin-ETF an Börsen zu listen.

Vor allem lehnte die US-Börsenaufsicht in den Vereinigten Staaten alle Formen ab. Einer in London ansässigen Finanzgruppe ist es jetzt gelungen, ein Bitcoin-ETF-ähnliches Produkt an einer Deutschen Börse zu notieren.

Bitcoin-ETF-ähnliches Produkt startet demnächst

Schon seit Jahren sind Bitcoin-ETFs eines der Top-Themen in der Krypto-Welt. Es gab zahlreiche Versuche in den Vereinigten Staaten, einen ETF zu einzuführen. Allerdings wurden sämtliche Anträge von der US-Börsenaufsicht (SEC) abgelehnt. Diese wurden unter anderem von Bitwise, Vaneck SolidX, den Winklevoss-Zwillingen und anderen eingereicht. Für die SEC gibt es etliche Bedenken hinsichtlich der Überprüfung der Gültigkeit von Vermögenswerten, der Marktmanipulationen und der sicheren Aufbewahrung von physisch gesicherten Vermögenswerten. Um dennoch seinen Anlegern einen Bitcoin-ETF anbieten zu können, hat Vaneck SolidX ein ETF-ähnliches Produkt angelegt, dass nur institutionellen Investoren zur Verfügung steht.

In Europa kündigte jetzt die in London ansässige ETC Group an, dass diesen Monat das erste Krypto-Produkt an der Deutschen Börse Xetra notiert wird. Ab dann können sowohl deutsche Händler als auch Händler aus Österreich, Italien und Großbritannien dieses neue Produkt handeln.

Genehmigung durch die Deutschen Finanzaufsichtsbehörden

Laut ETF Stream hat die ETC-Gruppe am 9. Juni bekannt gegeben, dass Bitcoin Exchange Tradet Crypto (BTCE), ein börsengehandelter ETP nach Genehmigung durch die Deutschen Finanzaufsichtsbehörden an der Deutschen Börse Xetra eingeführt wird.

BTCE folgt dem Bitcoin-Preis und ist damit physisch durch die Kryptowährung abgesichert. Die BTC werden von der Digital Asset Custodian BitGo über eine Cold-Storage-Lösung aufbewahrt. Unternehmen, die solche Arten von Aufbewahrungen anbieten, müssen bei der Deutschen Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) lizenziert sein.

Der CEO der ETC Group, Bradley Duke sagt dazu:

    “Der Kryptosektor wurde durch Bedenken hinsichtlich Komplexität, Zugänglichkeit und Governance zurückgehalten. Mit BTCE transportieren wir Bitcoin in die regulierten Finanzmärkte. Anleger erhalten die Vorteile des Handels und des Besitzes von Bitcoin durch ein reguliertes Wertpapier. Während dessen haben sie die Möglichkeit, Bitcoin einzulösen, wenn sie dies wünschen.”

ETC gab an, den BTC-Handel über eine ETP-Struktur anzubieten. Ganz lässt sich das nicht mit einem Exchange Tradet Fund (ETF) vergleichen. Laut dem Unternehmen handelt es sich dabei eher um ein Hybrid-Produkt, das nicht der genauen Definition eines ETFs in der EU entspricht. Es handelt sich um ein einzelnes Asset.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Blockchain-hero.

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