Bitcoin lässt sich nicht verbieten

Eine Regulierung oder gar Verbot von Kryptowährungen lassen Äußerungen wie diese von verschiedenen US-Abgeordneten zum politischen Thema werden.

Nicht zuletzt wegen der aktuellen Debatten zu Facebooks Libra scheint man Bitcoin & Co. freundlicher gegenüber zu stehen als noch vor einem Jahr.

Am 30. Juli fand im US-Senat eine Anhörung zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Kryptowährungen und Blockchain statt. Während dieser Sitzung zeigte sich der Vorsitzende des US-Senatsausschusses für Bankwesen, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten, Mike Crapo (Idaho), positiv gegenüber Bitcoin & Co.

Bei einem angemessenen Maß an Regulierung könnten digitale Währungen und ihre innovative Technologie bedeutende Vorteile bieten.

Darüber hinaus vertrat der Vorsitzende den Standpunkt, dass es den USA nicht gelingen würde, Bitcoin & Co. zu verbieten:

"Wenn die Vereinigten Staaten entscheiden würden, dass es in den Vereinigten Staaten keine Kryptowährungen geben soll und versuchen würden, sie zu verbieten, dann bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir keinen Erfolg damit hätten. Denn dies ist eine globale Technologie, eine globale Innovation."

Dem Thema Zukunft mit Kryptowährungen öffnen sich immer mehr US-Abgeordnete. Dies hängt sicherlich mit der Ankündigung von Facebook zusammen, einen eigenen Coin, Libra, herauszubringen. Die Medien widmeten diesem Thema zumindest große Aufmerksamkeit. Digitales Geld ist schon lange ein Thema, aber ausgerechnet von der Datenkrake Facebook? Das führt zu vielerlei Diskussionen auch auf politischer Ebene.

Das Ansehen von Bitcoin wächst

Ebenso überzeugt, dass Bitcoin nicht mehr aufzuhalten sei, äußerte sich der republikanische Parlamentarier Patrick McHenry (North Carolina) am 17. Juli. Er sagte im Nachgang zur Sitzung des Finanzausschusses des US-Kongresses, Bitcoin könne nicht getötet werden. Hingegen gäbe es bei neuen Coins, die versuchen, ihn nachzuahmen, jedoch weder dezentral noch vollständig offen sind, durchaus Wege, diese zu zerstören.

Das Potenzial von Kryptowährungen ist enorm. Konkret für Kostensenkungen beim Geldverkehr sowie für die finanzielle Inklusion. Als Beispiel für Letzteres beschrieb er das Problem von Immigranten, die jede Woche Geld zu ihren Familien in ihre Heimat schicken und dafür sieben bis zehn Prozent Gebühren bei Western Union zahlen müssen.

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