Das Ende der Zentralbanken – Angriff auf die FED. Nach der drittgrößten Bitcoin-Investition von MicroStrategy Anfang Dezember zieht auch Max Keiser nach.

MicroStrategy investierte im Dezember 2020 bereits zum dritten Mal in Bitcoin als Teil seiner Treasury Reserve-Politik. Ziel sei es dabei, inflationsanfälliges Bargeld für Bitcoin zu vermeiden. Durch einen spekulativen Angriff auf den US-Dollar und Fiatgeld und damit auf die FED, scheint das Ende der Zentralbanken eingeläutet zu sein.

Bereits im August 2020 kündigte MicroStrategy an, zunächst 250 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung investieren zu wollen. Im Dezember letzten Jahres investierte die Firma aus Virginia doppelt in BTC. So kaufte sie zunächst 400 Millionen US-Dollar und am Ende des Monats noch einmal 650 Millionen. Damit hat das US-Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar in seinem Wertspeicher. Der CEO, Michael Saylor, gilt inzwischen als einer der größten Verfechter von Bitcoin.

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Dem Vorbild von Michael Saylor könnten nun diverse Investoren folgen. Es ist nicht verwunderlich, dass er unter anderem seinen Milliardärs-Kollegen, Max Keiser, versuchte zu überzeugen, es ihm gleichzutun.

Max Keiser (Host des Keiser Reports) indes, scheint Feuer und Flamme für diese Idee zu sein. So titelte er bei einem Auftritt bei Stansberry Research:

Lass mich erklären, was im Bitcoin gerade passiert. Man muss das mit George Soros Angriff auf die Bank of England von 1992 vergleichen

Mit Spekulation gegen die FED

Max Keiser ist der Ansicht, man solle die niedrigen Zinsen ausnutzen, um mit billigem Geld Bitcoins zu kaufen. So tauschen große Firmen billige US-Dollar gegen Einheiten einer harten Währung aus und treiben damit den Kurs in die Höhe. Umso mehr Menschen bzw. Institutionen einstiegen, würde dieses den Kurs von Bitcoin nochmals in die Höhe treiben.

 

So hatte Saylor zuletzt Elon Musk aufgefordert, den Tesla-Aktionären einen „100-Milliarden-USD-Gefallen“ zu tun und die Tesla-Bilanz in Bitcoin umzutauschen. Genau das gleiche Prinzip, welches Saylor verfolgte.

Wenn Sie Ihren Aktionären einen 100-Milliarden-USD-Gefallen tun wollen, konvertieren Sie die TSLA-Bilanz von USD in BTC. Andere Firmen im S&P 500 würden Ihrem Beispiel folgen & mit der Zeit würde es zu einem 1-Billionen-USD-Gefallen wachsen.

Es ist sehr erstaunlich, was hier passiert. Angenommen, Saylor überredet Musk und hilft ihm beim Ankauf der Bitcoin. In solch einer hohen Größenordnung hätte ein BTC-Kauf eine unmittelbare Kurs-Auswirkung. So könnten alle großen Investoren völlig risikofrei BTC kaufen, den Kauf veröffentlichen und den Kursgewinn daraus in das eigene Portemonnaie stecken.

Daher spricht Max Keiser bei seinem Auftritt bei Stansberry Research auch von „Arbitrage-Möglichkeiten“ in Bezug auf Bitcoin.

Wir betreten gerade eine Ära ohne Zentralbanken. Wenn Zentralbanken die Zinsen weiterhin nicht erhöhen, sprechen wir über einen Bitcoin-Kurs jenseits der 100.000 USD. Citibank rechnet etwa mit 300.000 USD pro Bitcoin.

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