Krypto-Mining-Pool mit sauberer Energie – Ein umweltfreundlicheres Bitcoin-Netzwerk wird geschaffen. 

Nicht nur aufgrund der hohen Umweltbelastungen sind Bitcoin und Co. in letzter Zeit in den Fokus vieler Menschen geraten. Der Stromverbrauch beim Mining ist enorm und liegt bei etwa 140 TWh. Dies geht aus einer Schätzung der Universität Cambridge hervor. Und so kam es zu der Idee eines Krypto-Mining-Pools mit sauberer Energie.

Anet Janik Live 2019

Das sind 0,64 % des gesamten globalen Stromverbrauchs. Seit kurzem handelt es sich um mehr als den jährliche Energieverbrauch in der Ukraine und Schweden zusammen. Oder anders dargestellt: Alle Teekocher in Großbritannien könnten mit dem Jahresverbrauch des Bitcoin-Netzwerkes 31 Jahre lang betrieben werden.

Biokraftstoff und Abfälle

Damit ist klar, dass sich etwas ändern muss. Dieselbe Untersuchung hat nämlich auch gezeigt, dass es auch anders geht: Die aus Biokraftstoffen und Abfällen gewonnene Energie könnte das gesamte Bitcoin-Netz viermal versorgen.

Während dessen könnte Wasserkraft das Dreißigfache der benötigten Energie liefern und Solar-, Wind- und andere Quellen das Zehnfache.

Dieser Herausforderung hat sich das britische Krypto-Mining-Unternehmen Argo Blockchain gestellt. Gemeinsam mit dem Krypto-Tech-Unternehmen DMG Blockchain Solutions gründeten sie den sogenannten Terra Pool. Dieser wird ausschließlich mit sauberer Energie betrieben und bildet somit den ersten Krypto-Mining-Pool (Bitcoin) dieser Art.

Peter Wall, Geschäftsführer von Argo Blockchain, erklärt:

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine Priorität für Argo und die Partnerschaft mit DMG zur Gründung des ersten ‚grünen‘ Bitcoin-Mining-Pools ist ein wichtiger Schritt zum Schutz unseres Planeten, jetzt und für spätere Generationen. Wir hoffen, dass andere Unternehmen der Bitcoin-Mining-Branche unserem Beispiel folgen und ein größeres Klimabewusstsein demonstrieren.

Miner haben nun die Möglichkeit, Bitcoin und andere Kryptowährungen nachhaltig zu schürfen. Das ist möglich, weil der Pool zunächst aus der Hashrate von Argo und DMG besteht, erzeugt, größtenteils aus Wasserkraft.

Dan Reitzik, Geschäftsführer von DMG, sagte dazu:

DMGs anhaltendes Engagement für den Einsatz von Kapital auf Basis von sauberer Energie ist eine wichtige Entwicklung in der Branche. Wir sehen das als Chance für weiteres Wachstum, da wir ein besseres Verständnis für klimafreundlichen Betrieb entwickeln und gleichzeitig die neuesten und innovativsten Blockchain-Technologien integrieren.

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