⁠JPMorgan: Privatanleger kaufen mehr Bitcoins als Institutionen. Insbesondere geschieht dies über PayPal und Square, mehr als durch sonstige Anbieter.

Laut einer Studie von Strategen der führenden US-Investmentbank JPMorgan kaufen viele Privatanleger Bitcoins von Mainstream-Fintech-Firmen. Mehr als 187.000  Bitcoins wechselten über PayPal und Square ihren privaten Besitzer. Das geht aus den Daten von JPMorgan hervor.

Privatanleger stimmen mit institutionellen Anlegern hinsichtlich des Flusses von Bitcoin überein, da immer mehr Banken sich der Idee öffnen, Kunden Kryptowährungsdienste anzubieten

Anet Janik Live 2019

Die Zahlen variieren etwas, jedoch schätzen die Analysten von JPMorgan, dass Institutionen im gleichen Zeitraum ca. 173.000 Bitcoins kauften. Das bedeutet ein geringeres Verkaufsvolumen im Gegensatz zu Privatanlegern.

JPMorgan analysiert

JPMorgan hat für diese Informationen Geldströme von Einzelhandelsplattformen und institutionellen Börsen wie der Chicago Mercantile Exchange und Ankündigungen von großen Fonds über BTC-Käufe analysiert.

Ed Moya, ein leitender Marktanalyst bei Oanda, erklärte, dass der plötzliche Anstieg des Interesses der Privatanleger ein Ergebnis der Stimulus-Auszahlungen, des aktuellen NFT-Wahns und des Einflusses der sozialen Medien ist. Er sagte gegenüber Bloomberg:

Jetzt, wo der von Reddit angeheizte Meme-Aktienwahn abkühlt und andere Neuheiten wie digitale Kunstwerke Rekordsummen einbringen, übernehmen Einzelhändler die Kontrolle. Einige von ihnen haben auch bereits schon die Hilfszahlungen in Höhe von 1.400 US-Dollar erhalten.

Er bekräftigte, dass die Stimulus-Auszahlung einigen Händlern zusätzliches Geld für ihre Investitionen verschaffte, und viele von ihnen wählten Bitcoin.

Brian Vendig, Präsident von JPMorgan Wealth Advisors, sagte, dass die Angst, eine renditestarke Investition zu verpassen, die Investitionen von Privatanlegern antreibt. Während institutionelle Investoren damit beschäftigt sind, sich jedes Stück Bitcoin zu schnappen, das sie bekommen können, wollen Kleinanleger nicht außen vor bleiben.

Die Daten der Kryptomarkt-Analysewebseite Glassnode bestätigen, dass Kleinanleger nun tatsächlich präsent sind. Am 15. März stellte Glassnode eine Wachstumsspitze im angefangenen Jahr 2021 fest:

Das ist ein starkes Indiz dafür, dass neue Privatinvestoren in diesen Bereich eingestiegen sind.

Lerne alles zu Kryptowährungen, bevor es zu spät ist!Klicke jetzt hier: