Ein möglicher Bankenkollaps und Proteste im Libanon zeigen, dass anscheinend Kryptowährungen immer wichtiger werden.

Der Libanon steht anscheinend vor einem Bankenkollaps. Dieses zeigen die Besetzung der Zentralbank und wütende Proteste. Das Abheben von Geld sowie Transaktionen ins Ausland sind bereits stark begrenzt. In vielen Ländern konnten Kryptowährungen bereits helfen, sofern diese Länder am wirtschaftlichen Abgrund standen. Nun hat in einem weiteren Staat das Bankensystem versagt.

Banken limitieren Geldmenge und Transaktionen

Die Banken im Libanon greifen inzwischen, im Zuge der anhaltenden Wirtschaftskrise, zu drastischen Mitteln. Das Limit für Abhebungen von Bargeld wurde auf 200 US Dollar pro Woche herabgesetzt und Transaktionen ins Ausland komplett untersagt, obwohl der US Dollar fast mehr genutzt wird als das libanesische Pfund. In der Bevölkerung rumort es gewaltig und die Stimmung ist sehr aufgeheizt, ob der Korruption und Misswirtschaft in der Politik. Der Regierungschef, Saad Hariri, ist bereits zurückgetreten.

In der Folge besetzten die Protestierenden die Zentralbank. Sie forderten Zinssenkungen und die Aufhebung der Restriktionen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Banken ist verloren; so skandierten sie “Diebe”, “Diebe”. Seit den 1990er Jahren hat der Libanon mit einer der schwersten Wirtschaftskrisen zu kämpfen. Die Staatsverschuldung beträgt 150% des Bruttoinlandsprodukts. Damit ist der Libanon auf einem der ersten Plätze der Staatsverschuldung weltweit.

Kryptowährungen gegen Inflation und Dollar-Dominanz

Wie wir schon in anderen Ländern sehen konnten, kann eine Flucht in Bitcoin und Co. die Ersparnisse der Bevölkerung retten. Kryptowährungen können nicht von Zentralbanken limitiert oder kontrolliert werden. Schlussendlich ist das Szenario im Libanon ein perfekter Nährboden für Bitcoin und Co.

Der US Dollar wird auf dem Schwarzmarkt verkauft

Über viele Regionen und Teile der Bevölkerung hat die Regierung keine Kontrolle, da der Libanon ein ziemlich instabiles Land ist. Die shiitische Hisbollah (Hezb-Allah, Partei Gottes) übernimmt große Teile der öffentlichen und sozialen Aufgaben, die eigentlich der Staat organisieren müsste.

Überall wo dieser versagt, füllt die Hisbollah die Lücken und so existiert ein Staat im Staat. Die Hisbollah hat vor einer Woche eine islamische Kryptowährung gefordert. Sie möchte unabhängiger vom US Dollar werden. Finanzielle Unterstützung findet die Hisbollah im Iran.

Bereits seit den 1990er Jahren ist die libanesische Wirtschaft sehr stark an den US Dollar geknüpft, was sich nun rächt. Niemand kann sich mehr die teure Währung leisten und es ist mittlerweile ein Schwarzmarkt entstanden. Kryptowährungen könnten hier einen wichtigen Beitrag leisten, der Inflation zu entkommen.

Sogar die Deutsche Bank glaubt, dass im nächsten Jahrzehnt Kryptowährungen das Fiat System ablösen werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Cryptomonday.

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