Deutschland und Frankreich haben das Jahr mit einer neuen Regulierung von Bitcoin und Co. (Krypto-Verwahrgeschäft) eingeläutet. China liebäugelt während dessen mit einem ersten ETF.

Jetzt zum neuen Jahr tritt das neue Gesetz zum Krypto-Verwahrgeschäft in Kraft und damit eine Regulierung von Bitcoin und Co. Damit werden Finanzdienstleistungen mit Krypto-Werten in das Kreditwesengesetz eingegliedert. Alle Anbieter mit digitalen Assets sind verpflichtet, eine Lizenz bei der BaFin zu beantragen, um ihr Portfolio mit Bitcoin und Co. erweitern zu dürfen. Die Gesetzesänderung folgte der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses im November, die eine Streichung des Trennungsgebots vorsieht. Die Verwahrung von Kryptowährungen und Security Token erfolgt dadurch künftig aus der gleichen rechtlichen Einheit.

Frankreich reguliert die Krypto-Verwahrung

Auch Frankreichs oberste Finanzaufsichtsbehörde, die Autorité des Marchés Financiers (AMF), hat das Krypto-Verwahrgeschäft gesetzlich angepasst. Die neuen Richtlinien ergänzen das PACTE-Gesetz. Um eine Lizenz von der AMF zu erhalten, müssen „Digital Asset Service Provider“ (DASP) ihre Geschäftsstrukturen transparent offen legen und bestimmte Maßnahmen für die Cybersicherheit ergreifen. So besteht für Unternehmen ab sofort die Möglichkeit, eine Lizenz zu beantragen, sofern alle regulatorischen Regeln umgesetzt wurden.

Blockchain ETF gibt neue Hoffnung für Anleger

Chinas Securities Regulatory Commission (CSRC) hat einen Antrag für einen Exchange Traded Funds (ETF) für die Blockchain-Technologie durch gewunken. Anleger haben demnach die Möglichkeit, in den Penghua Shenzhen Stocks Blockchain ETF zu investieren. Der ETF bezieht seinen Wert von Blockchain-Unternehmen aus Shenzen. In letzter Instanz muss dieser Antrag noch von der Börsenaufsicht gebilligt werden und damit ist der Weg frei für den ersten chinesischen ETF.

Mavixbtc muss Geschäftsbetrieb einstellen

Mavixbtc bot Investments und Krypto-Finanzprodukte mit Renditen bis zu 55% an und behauptete, über ausreichende Geschäftslizenzen für Finanzdienstleistungen zu verfügen. Dem scheint nicht so zu sein, denn die Aufsichtsbehörde “Missouri Securities Division” prüfte diese Aussage. Sie stellte fest, dass Mavixbtc über keine entsprechende Lizenz für seine Broker-Dienste verfügt. Prompt erhielt Mavixbtc eine Unterlassungsanordnung und muss somit seinen Geschäftsbetrieb einstellen.

Bitcoin-Börse muss nachzahlen

Fristversäumnisse können teuer werden. Die südkoreanische Steuerbehörde hat festgestellt, dass die Bitcoin-Börse Bithumb es versäumte, die Abzugssteuern von ausländischen Krypto-Tradern auf der Plattform abzuführen. So muss die Börse nun tief in die Geldbörse greifen und 80,3 Milliarden Won nachzahlen. Umgerechnet ergibt das die stattliche Summe von knapp 69,3 Millionen US Dollar. Die Forderung der Behörde lag bereits am 27. Dezember 2019 auf dem Tisch. Bithumb hat bereits angekündigt, gegen den Bescheid rechtlich vorzugehen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-Echo.

Investiere in Kryptowährungen, bevor es zu spät ist!Klicke jetzt hier: