Inwieweit kann der Bitcoin bei der Rente…

Inwieweit kann Bitcoin bei der Rente eine Rolle spielen und warum passt der digitale Coin zum Thema?

In den USA gibt es zwar nicht das gleiche umfangreiche Renten-System wie in Deutschland, aber trotzdem zahlen dort viele Menschen monatlich in eine Altersvorsorge ein und verlassen sich darauf. Nun hat einer der größten Arbeitgeber in den USA, General Electric (GE), 20.0000 Pensions-Pläne eingefroren und zahlt keine Zuschüsse mehr. Die Maßnahme dient dazu, den riesigen Schuldenberg des Unternehmens zu reduzieren. Schon länger ist bekannt, dass es immer wichtiger wird für seine Rente selbst vorzusorgen.

General Electrik streicht Zuschüsse für 20.000 Renten

Der Industrie-Riese General Electric hat angekündigt ca. 20.000 Mitarbeitern ab dem Jahr 2021 keine Zuschüsse mehr für ihre betriebliche Altersvorsorge zu zahlen. Die Kürzungen betreffen laut dem Unternehmen keine ehemaligen Mitarbeiter, die schon Rentenzahlungen beziehen, sondern nur Mitarbeiter, die noch in ihre Renten einzahlen. Stattdessen soll den betroffenen Mitarbeitern eine Einmalzahlung angeboten werden.

Schon seit 2012 nimmt das Unternehmen keine neuen Mitglieder in seinen Pensionsfonds mehr auf. Die Gründe für die Maßnahmen haben ihren Ursprung in dem riesigen Schuldenberg des Unternehmens von über 100 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verspricht sich von den Kürzungen, diese um mehrere Milliarden reduzieren zu können, allerdings auf Kosten der Mitarbeiter, die sich mit einem wachsenden Problem unserer Zeit konfrontiert sehen.

Renten-Problem wird immer größer

Für viele Menschen ist die Rente ein Hafen, auf den sie ihr ganzes Leben lang zusteuern. Die meisten Menschen gehen 40-45 Jahre lang arbeiten und zahlen monatlich große Summen in staatliche Renten-Töpfe ein, um sich irgendwann einmal mit dem Geld zur Ruhe setzen zu können.

Doch das mit der „staatlichen Rente“ war einmal. Seit Jahren sinkt das Renten-Niveau und immer mehr Rentner können von dem, was sie monatlich überwiesen bekommen, nicht mehr leben. Das Beispiel von GE zeigt, dass auch die betriebliche Altersvorsorge nicht so sicher ist, wie mache es gerne hätte. Es führt also kein Weg daran vorbei, selber vorzusorgen.

Der in der Bitcoin-Welt bekannte Anthony Pompliano erklärt in einem seiner jüngsten Posts auf Twitter, dass die Maßnahmen von GE kein Einzelfall bleiben werden. Diese seien nur ein Beispiel für das „Pensions-Problem“ in den USA, das mit der Zeit nur immer schlimmer werden wird. Laut ihm sollte in jedem Alter Bitcoin bei der Rente eine Rolle spielen.

Bitcoin als Lösung für die Altersvorsorge?

„Be your own bank.“ ist das Motto in der Bitcoin Welt. Eigentlich ist der Spruch als Aufforderung gemeint, seine Coins selber zu verwahren. Doch die Idee dahinter ist letztendlich, mehr Verantwortung für sein eigenes Geld zu übernehmen. Bei den Entwicklungen der Renten bleibt den meisten Menschen nichts anders übrig, als genau das zu machen.

Bitcoin ist zu diesem Zweck konzipiert: Kontrolle über sein Geld zu haben. Experten sehen nicht nur den Wegfall von Intermediären und die festgelegte Inflationsrate bei Bitcoin als vorteilhaft, im Gegensatz zu vielen anderen Assets und Fiat-Währungen.

Als Investment ist Bitcoin noch sehr volatil, weshalb es viele Experten als viel zu riskant ansehen, sich auf Bitcoin bei der Rente komplett zu verlassen. Falls man doch plane in Bitcoin investieren zu wollen, wird geraten, höchstens 5-10% seiner Investitionssumme in solch volatile Assets wie Bitcoin zu investieren. Bei diesen Prozentsätzen besteht laut Experten logischerweise keine Gefahr eines Totalverlustes, aber man könnte durch ein gutes Risiko-Nutzen-Verhältnis von einer möglichen Preissteigerung Bitcoins in den nächsten Jahren profitieren.

Hier betonen wir aber nochmal ganz klar, dass dies keine Handelsempfehlung ist. Das einzige was wir empfehlen ist es Verantwortung für sein Geld und seine Investments zu übernehmen und entsprechend auch eigene Recherchen zu machen. Machen Sie Ihre eigene Recherche!

Bitcoin: Von den Kleinen für die Kleinen

Bitcoin ist allerdings nicht nur dazu gedacht, dass das Individuum mehr Kontrolle über sein Geld erhält. Der digitale Coin ist nach der Finanzkrise 2008/2009 entstanden und das ist kein Zufall. Immer mehr Menschen ärgern sich über die wachsende Ungleichverteilung zwischen arm und reich.

Bitcoin ist von seinem Erfinder Satoshi Nakamoto dazu gedacht, ein alternatives Finanzsystem zu schaffen, bei dem man nicht mehr den Fängen des traditionellen Finanzsystems mit seinen hohen Gebühren, Ungerechtigkeiten und Ungleichheit ausgesetzt ist.

Ein Beispiel für die Notwenigkeit einer solchen Bewegung zeigt, dass die Reichen über die Jahre immer weniger Steuern zahlen müssen, währen diese für die mittleren und unteren Bevölkerungsgruppen weiter gestiegen sind.

Bitcoin ist also die Antwort der „Kleinen für die Kleinen“ um mehr Kontrolle über sein eigenes Geld zu erlangen. Dabei spielen auch Entwicklungen wie das wachsende Rentenproblem und die Steuer-Ungerechtigkeit eine Rolle. Viele Experten sehen den Ursprung für den Aufstieg Bitcoins der letzten 10 Jahre in genau solchen Problemen unserer Zeit verankert. Wenn man bedenkt, was die nächsten Jahre voraussichtlich noch alles passieren wird, darf man gespannt auf Bitcoin blicken.

Dieser Artikel ist zuerst auf Cryptomonday erschienen.

 

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