Bitcoin und Gold als Waffe gegen ökonomische Turbulenzen? – Der Milliardär Mike Novogratz setzt auf BTC.

Was können wir von Milliardären lernen? – Höchstwahrscheinlich wie man eine Firma aufbaut, viel Geld verdient und dieses vor allem auch in unsicheren Zeiten schützt. Wer in letzter Zeit einen Blick auf das eigene Aktienportfolio oder im Allgemeinen auf die wirtschaftliche Situation gewagt hat, wird wohl realisiert haben, dass wir uns in ökonomischen Turbulenzen befinden. Der Ruf nach sogenanntem hartem Geld, wie Bitcoin es beispielsweise darstellt, wird immer lauter.

In einem Interview mit Bloomberg sprach der bekennende Bitcoin-Befürworter Mike Novogratz nun über seine beiden Lieblings-Assets: Bitcoin und Gold.

Long Bitcoin, Long Gold: Mike Novogratz setzt auf steigende Kurse

Das Mike Novogratz im Regelfall bullish gegenüber Bitcoin eingestellt ist, sollte wohl kein Geheimnis mehr sein. Wer Novogratz bereits länger verfolgt, weiß, dass der Milliardär viele gute Gründe hat, um bullish gegenüber Bitcoin eingestellt zu sein.

Es ist jedoch spannend zu beobachten, dass die Wortwahl dabei immer deutlicher wird. Erst jüngst feuerte der Milliardär gegen die Geldflut der amerikanischen Federal Reserve (FED) und rechnete mit der keynesianischen Wirtschaftspolitik ab.

Harte Assets wie Gold & Bitcoin als Antwort auf die aktuelle Politik?

Zur Erklärung: Unter dem Begriff “harten Assets” verstehen wir Vermögenswerte, die nicht einfach hergestellt werden können. Anders formuliert: Ihr Angebot ist begrenzt und es erfordert eine große Menge an Aufwand, sie zu fördern. Dadurch kann – im Gegensatz zu normalem Fiat-Geld – die Menge dieses Vermögenswertes nicht einfach beliebig erhöht werden.

Die zwei besten Beispiele hierfür sind Bitcoin und Gold. In den Worten von Mike Novogratz klingt das so:

    “Ich bin long bei Gold und long bei Bitcoin. Wir sehen eine Monetarisierung der Schulden wie wir sie noch nie in unserem Leben gesehen haben… Für mich heißt das ganz klar, dass harte Assets langfristig besser performen.”

Mit dem Begriff der “Monetarisierung der Schulden” (engl. monetization of debts) spielt Novogratz auf die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken an. Diese drucken aktuell in beispiellosem Ausmaß neues Geld, in der Hoffnung, die Wirtschaft zu stimulieren. Natürlich bringt eine solche Erhöhung der Geldmenge den gravierenden Nachteil der Entwertung der Kaufkraft, welche in Form der Inflation spürbar wird.

Wird Bitcoin attraktiver für Großanleger und Fonds?

Der Milliardär Novogratz bezeichnete Bitcoin als „macro weapon“, was sinngemäß soviel wie eine “Allzweckwaffe” bedeutet.

Zusätzlich sagte Novogratz, dass Bitcoin immer mehr das “smart money” (dt. intelligente Geld) anlocke. Damit meint er, dass immer mehr Hedgefonds und Großinvestoren sich dem Asset widmen. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie BTC als Mittel gegen die ökonomischen Turbulenzen sehen. Parallel dazu betonte Mike Novogratz, dass er aktuell auf fallende Kurse bei Aktien setze.

    “Im letzten Jahr wurde Bitcoin zur macro weapen und Investment-Wahl. Hedgefonds und Individuen mit einem sehr hohen Vermögen kaufen jetzt BTC, obwohl sie es noch nie zuvor gemacht haben.”

Wir können also festhalten, dass sowohl Mike Novogratz als auch Hedgefonds und Großinvestoren aktuell auf Bitcoin setzen. BTC gilt aufgrund seiner Eigenschaften als hartes Asset und ist für viele Anleger damit die Wahl, wenn es um die Diversifizierung des eigenen Portfolios in Krisenzeiten geht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Cryptomonday.

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