CoronaCoin geht über Leichen

CoronaCoin geht über Leichen! Der CoronaCoin versucht, aus der Pandemie Profit zu schlagen. Obwohl vieles für die Diagnose „Shitcoin“ spricht, scheint es bald eine erste dApp für den NCOV-Token zu geben.

Womit alles so manche Menschen versuchen, Profit zu schlagen, macht einmal mehr dieses Beispiel deutlich: Ein “CoronaCoin-Team” will die Corona-Pandemie auf der Blockchain abbilden. Laut White Paper sei das CoronaCoin-Team zurzeit mit der Entwicklung von dezentralen Anwendungen (dApps) beschäftigt. Es sei sogar von einem “pädagogischen Strategiespiel” die Rede, welches Bezug zu NCOV hat.

Für jeden Menschen wurde zunächst ein Token erstellt. In diesem Fall handelt es sich um 7.604.953.650 Token. Alle 48 Stunden verringert sich das Gesamt-Volumen der Token, in dem für jeden infizierten Menschen ein Token vernichtet wird. Gleichzeitig ist zu beachten, dass keine neuen CoronaCoins erschaffen werden können! An manchen dezentralen Börsen ist dieser Coin, der unter dem Namen NCOV läuft, bereits gelistet. Die deflationäre Angebotsstruktur des CoronaCoins trägt indes dazu bei, dass dieser Coin immer wertvoller wird. Das heißt, dass mit jedem infizierten Menschen eine Verknappung des Coins eintritt, gleichzeitig aber die Nachfrage steige. Das sehr knapp gehaltene “White Paper” gibt dem CoronaCoin indes einen aufklärerischen Anstrich:

    “Indem es die Informationen über die Anzahl der Infektionen und Todesfälle auf die Blockchain setzt, ermöglicht es diesen Daten, unzensiert in autoritäre Länder zu gelangen (z. B. Chinas Great Firewall). Dies ermöglicht es den Menschen, die wahren Auswirkungen des Virus zu verstehen und sich auf mögliche Situationen entsprechend vorzubereiten.”

CoronaCoin: Erste dApp am Horizont

Was man sich darunter vorstellen kann, hat einer der CoronaCoin-Entwickler dem Krypto-Nachrichtenportal Decrypt verraten:

    "Wir dachten, was wäre, wenn wir den Spielern erlauben könnten, ihren eigenen Virus statt Katzen zu entwickeln,"

sagte der pseudonyme Programmierer Kemp unter Bezug auf die einst gehypte dApp CryptoKitties. Bei dem Spiel „Plague ETH“ geht es um die Entwicklung und Verbreitung von Viren. Es soll ein rundenbasiertes Multiplayer-Spiel werden, bei dem Spieler versuchen, eine Pandemie auszulösen. Das pädagogische Element bestehe in der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen zur Verbreitung von Viren:

    “Die Infektionsrate und der Schweregrad des Virus hängen davon ab, wie man das Virus konstruiert. Wenn man also ein Virus hat, das sich bei kaltem Wetter nicht gut ausbreitet und man das Spiel in Schweden beginnt, kommt man nicht sehr weit,”

so Kemp gegenüber Decrypt. Die dApp solle in zwei bis drei Wochen als Beta-Version kommen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-Echo.

Investiere in Kryptowährungen, bevor es zu spät ist!Klicke jetzt hier:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.