Kryptowährungen etwas entgegen setzen

Die Zentralbanken einiger verschiedener Industrienationen haben sich zu einem Bankenkonsortium zusammengeschlossen. Sie wollen Kryptowährungen etwas entgegen setzen und die Blockchain-Technologie für sich nutzen.

Kryptowährungen wie Bitcoin könnten den Zentralbanken langfristig das Wasser abgraben und sie überflüssig machen. Das wäre ein herber Schlag gegen das Fiat-Geld-System.

Zusammenschluss aus 6 Zentralbanken für CBDC

Eine von der Zentralbank kontrollierte, digitale Fiat-Währung heißt CBDC (Central Bank Digital Currency). Geplant sind diese CBDC als Stable Coins, damit diese immer den gleichen Wert analog der zugehörigen Fiat-Währung haben. Die Europäische Währungsunion möchte langfristig auch einen solchen Stable Coin etablieren. Hier ein Artikel von Cryptomonday über das CBDC Whitepaper der Europäischen Zentralbank.

Um das CBDC-Projekt voranzutreiben, haben sich die EZB mit den Zentralbanken von Kanada, Japan, Schweden, Schweiz und dem Vereinigten Königreich zusammengeschlossen. Sie wollen dieses Projekt gemeinsam verfolgen. Hierzu müssen die CBDC der einzelnen Mitgliedsländer angepasst werden. Die Erkenntnisse daraus stehen sämtlichen Mitgliedern dieses Konsortium zur Verfügung.

    „Das Konsortium wird CBDC-Anwendungsgebiete, wirtschaftliche, funktionelle und technische Designentscheidungen, einschließlich der grenzüberschreitenden Interoperabilität und den Austausch von Wissen über neue Technologien erforschen. Sie wird sich dabei eng mit den lokalen Institutionen abstimmen“
Dezentrale & transparente Kryptowährungen vs. CBDC

Vor etwa einer Woche hat die Europäische Union Kryptowährungen als “Systemrisiko” bezeichnet. Die EZB möchte natürlich die Geldströme kontrollieren und gegebenenfalls in Transaktionen eingreifen. Hierbei dient oftmals eine angeführte Terrorbekämpfung und andere Kriminalität als Grund zur Einschränkung der Privatsphäre aller Menschen. Doch das ist nicht vereinbar mit der eigentlichen Intention bei der Entstehung von Bitcoin. Dessen Vorteile sind seine Dezentralität, Transparenz und Zensurresistenz.

Um eine steigende und anhaltende Inflation zu vermeiden, wurde bei Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin, eine natürliche Begrenzung vorbestimmt. Des Weiteren sind Kryptowährungen nicht auf einem System aus Schulden, Staatsanleihen und zentralisierten Institutionen aufgebaut, was ein riesiger Vorteil für die normalen und alltäglichen Benutzer bietet.

Ist CBDC eine gute oder schlechte Nachricht für Kryptowährungen?

Um in der Kryptoszene mehr Aufmerksamkeit und Legitimität zu verschaffen, könnten Kryptowährungen der Zentralbanken genutzt werden. Wie alles, gibt es jedoch zwei Seiten der Medaille. Die Zentralbanken könnten nach Einführung einer eigenen Kryptowährung andere Kryptos wie Bitcoin und Co. verbieten, um so die Menschen wieder zurück zur digitalen Fiat-Währung zu holen. Daher stehen viele Menschen dem Vorhaben skeptisch gegenüber.

Je nachdem, wie die Zentralbanken und die Regulatoren in der Zukunft mit Kryptowährungen umgehen, werden wir sehen, ob sie weiter in Bedrängnis geraten oder nicht. Doch eines bleibt klar: Dezentrale Kryptowährungen wie Bitcoin, können trotz Verbot nicht abgeschaltet oder ersetzt werden.

China möchte schon bald einen fertigen digitalen Yuan ausgeben, während die USA gerade erst angefangen haben, die Potenziale eines digitalen Dollars zu erforschen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Cryptomonday.

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