Der Bitcoin-Kurs und sein langfristiger Anstieg?

10Ein stark schwankender Bitcoin-Kurs ist bisher die Normalität. So ist ein An- sowie Abstieg von 10 % innerhalb von 24 Stunden keine Seltenheit. Aber es gibt gute Gründe, die für einen langfristigen Anstieg sprechen.

Unsere Weltwirtschaft stand schon besser dar und der Handelsstreit zwischen den beiden Wirtschaftsmächten USA und China spitzt sich mit jedem Tag weiter zu. US-Präsident Donald Trump wird nicht müde, zu sanktionieren oder mit weiteren Sanktionen zu drohen. Da erscheint es nahe liegend, dass seit der jüngsten Verhängung neuer Strafzölle auch ein Ansteigen des Bitcoin-Kurses sehr wahrscheinlich ist.

Immer mehr hält der Bitcoin, ergänzend als Krisenportfolio, Einzug bei den Investoren. Und Bitcoin und Co. haben durchaus Potential, sich zu Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin zu gesellen. Dies könnte ein Grund sein, um den Bitcoin-Kurs langfristig zum Steigen zu bringen.

Venezuela zeigt es: Kryptowährungen werden zunehmend zum Instrument im geopolitischen Machtkampf. So gab die Maduro-Regierung im Jahr 2018 eine eigene digitale Währung heraus, den Pedro.

 

Versprochen wurde, dass jede Einheit der Kryptowährung von einem Fass venezolanischen Öls gedeckt sein soll. Und so schaffte sich das Land eine Möglichkeit, die US-Zölle zu umgehen. Davon profitiert die Bevölkerung allerdings nicht, denn durch die zeitweise extreme Inflation ist teils bereits am Abend Geld nur noch einen Bruchteil dessen wert, wie an jenem Morgen.

Durch die Dezentralität von Bitcoin und anderen Kryptowährungen können die Venezolaner sich unabhängig vom Zentralbanken-System machen und nutzen diese Möglichkeit auch dementsprechend. Die immer bessere Akzeptanz, nicht nur in Venezuela, kann ein Indikator für einen Kursanstieg sein.

Immer mehr wandern Kryptowährungen in den Fokus der Menschen.

So besteht doch zumindest die Möglichkeit, sich vom Zentralbank-System zu emanzipieren. Dabei ist deutlich zu beobachten, dass Kryptowährungen ein Plus an Seriosität verliehen wird und auf dem Wege sind, aus der Nische in die allgemeine Währungswelt hinaus zu treten.

Erst kürzlich titelten Mitglieder des US-Senats, man könne Kryptowährungen nicht verbieten und unsere Bundesregierung möchte Schadensbegrenzung anstatt Restriktion betreiben und Kryptowährungen sinnvoll regulieren. Eine regulierte Umgebung wird letztlich auch zu einer größeren Bereitschaft bei institutionellen Investoren führen, Kapital in Kryptowährungen zu investieren.

Das nächste Halving kommt mit Sicherheit. Bei diesem Event, das im kommenden Jahr ansteht, halbiert sich die Belohnung für Bitcoin-Mining. Das bedeutet letztlich, dass Miner pro geschürften Block nur noch 6,25 BTC anstatt 12,5 BTC bekommen. Denn die deflationäre Struktur der Kryptowährung sieht es vor, dass sich eben dieser Reward in regelmäßigen Block-Abständen halbiert.

Wir haben es hier mit einem hoch volatilen und unberechenbaren Markt zu tun. So finden sich zwar Gründe, die für einen langfristigen Anstieg des Bitcoin-Kurses sprechen, die durchweg fundiert und wahrscheinlich sind. Allerdings gibt es noch keine statistisch validen Belege, die einen Kausalzusammenhang zwischen wirtschaftspolitischen Verwerfungen und steigendem Bitcoin-Kurs nachweisen. Die Vergangenheit zeigt jedoch auch, dass früher oder später die Kurse wieder fallen.

Investiere in Kryptowährungen, bevor es zu spät ist!

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