Steht Amazon vor einer Bitcoin-Einführung? Die Gerüchteküche brodelt einmal wieder. Zumal Jeff Bezos sich früher gar nicht mit Kryptowährungen anfreunden wollte. 

Schon 2014 war bei Amazon der Bitcoin als Zahlungsmittel im Gespräch. Jedoch konnte sich Jeff Bezos schon damals nicht mit dieser Idee anfreunden. Inzwischen sind sechs Jahre vergangen und anscheinend ist bei diesem Thema noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn Amazon beschäftigt sich laut BTC-Echo wieder einmal mit Kryptowährungen.

Damals dürfte die hohe Volatilität von Bitcoin und Co. ein Grund gewesen sein, warum Amazon die Einführung von BTC scheute.

Anet Janik Live 2019

Am 19. November erklärte Ham Serunjogi, Mitbegründer und CEO von Chipper Cash, in einem Tweet, dass sein FinTech-Start-up erfolgreich an einer Finanzierungsrunde der Serie B an der die Risikokapitalgesellschaft Bezos Expeditions teilgenommen habe.

Ich freue mich sehr, unsere 30-Millionen-Dollar-Serie-B-Runde ankündigen zu können. Ich freue mich jedoch besonders, dass Ribbit Capital und Jeff Bezos uns auf diesem Weg begleiten, während wir unsere Vision für die Chipper Cash-App weiter umsetzen.

Der größte Player im E-Commerce

Die Finanzierung zeigt, dass Bezos augenscheinlich doch etwas für BTC übrig hat. Diese Tatsache könnte nun viele Bitcoin-Befürworter aufhorchen lassen. Der Jahresumsatz von Amazon betrug im Jahr 2019 ungefähr 280 Milliarden US-Dollar. Somit ist das Unternehmen einer der größten Player im Bereich des des E-Commerce.

Aufgrund der Marktstellung Amazons gewänne Bitcoin und Co. einen enormen Aufschwung an Akzeptanz. Schließlich kaufen Groß und Klein und alle gesellschaftlichen Bereiche bei Amazon ein.

Sean Rolland, Produktdirektor bei BitPay, gegenüber Decrypt, äußerte sich zu den aktuellen Entwicklungen:

Um Bitcoin direkt als Zahlungsmethode zu verwenden, müsste Amazon Prozesse und Verfahren entwickeln, um Bitcoin und tausende andere Kryptowährungen zu akzeptieren, zu halten und zu verwalten.

Laut Rolland müsse Amazon Marktvolatilitätsrisiken übernehmen.

Diese Risiken müssen von allen Unternehmen in ihrer Bilanz übernommen werden, vergleichbar zu Währungsunterschieden, auch wenn diese meist nicht ganz so volatil sind. Kaum etwas anderes ist das Halten von Kryptowährungen beziehungsweise ein Austausch gegen Fiat-Währungen.

Bisher ist allerdings nichts wirklich geklärt und wir bewegen und im Reich der Spekulationen. Allerdings scheint dieser Gedanke auch nicht unmöglich zu sein.

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