Telegram wehrt sich gegen die SEC

Telegram wehrt sich gegen die SEC. Besonders interessant für die Krypto-Szene ist das Telegram Open Network (TON). Beim ICO für den dazugehörigen „GRAM“ Token wurden 1,7 Milliarden Dollar eingesammelt. Doch dann stoppte die amerikanische Aufsichtsbehörde SEC das Projekt. Der GRAM Token wurde als „Security“, also als Wertpapier eingestuft.

Telegram ist ein soziales Netzwerk und nicht nur ein einfacher Messenger Dienst, wie viele andere! Es verfügt über eine unglaublich schnelle Datenübertragung und ist wesentlich innovativer. Im Übrigen einer der Pioniere, in puncto Apps, die diese verschlüsselten Chats anbot.

Das TON und GRAM

Schon länger wird eine blockchainbasierte Plattform aufgebaut, das Telegram Open Network (TON). Der eigene Token „GRAM“ soll neben schnellen Zahlungen auch in dApps und Smart Contracts verwendet werden. Außerdem wird es möglich sein, jedes Programm von Ethereum Blockchain auch in das TON zu implementieren.

Schon jetzt werden Fans und Programmierern die Möglichkeit eigener Programme sogenannte „Bots“ aufzusetzen, angeboten. Hierzu zählen z.B. Umfragebots, Spiele, Übersetzer sowie Community oder Anti Spam Bots. Einige besonders erfolgreiche Bots wurden sogar schon in die App intrigiert.

Telegram geht gegen die Klage vor

Telegram bat die US-Gerichte, die Klage der SEC abzulehnen. Das geht aus neu veröffentlichten Dokumenten hervor. Der GRAM Token sei kein „unreguliertes Wertpapierangebot“. Damit wird der Klage widersprochen. GRAM ist laut den Entwicklern unter den Regeln eines Privatverkaufs nur für verifizierte und akkreditierte Investoren verfügbar gewesen. Außerdem hat es die Aufsichtsbehörde versäumt, klare Regeln für derartige Tokenverkäufe aufzustellen. Die Klage gegen GRAM ist in den Augen von Telegram eine „Regulierung durch Vollstreckung“.

GRAM Token ist kein Wertpapier, sondern ein Produkt

Um etwaige Probleme beim Start zu vermeiden und vorzubeugen, habe sich Telegram freiwillig und bereits lange im Voraus an die SEC gewandt. Es fand sogar eine Absprache statt, beteuert Telegram.

Trotzdem hätte die Behörde keinen Versuch gemacht in irgendeiner Weise Kontakt mit der Rechtsabteilung aufzunehmen, sondern hätte lediglich die Vollstreckungsklage eingereicht. Die SEC scheint ein Exempel statuieren zu wollen. Zusätzlich schreibt Telegram, dass die GRAM Token noch gar nicht erstellt wurden und so auch gar kein Wertpapier sein könnten. Wenn die Token erstellt werden, seien diese ohnehin ein Produkt bzw. eine Währung und kein Wertpapier.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Cryptomonday.

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