Werden Krypto-Zahlungen über 1.000 € meldepflichtig? Es droht eine Höchstgrenze für Krypto-Zahlungen.

Offenbar möchte die Bundesregierung eine Höchstgrenze für Krypto-Zahlungen einführen. Damit könnten Krypto-Zahlungen über 1.000 Euro meldepflichtig werden. Dies geht aus einer Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler hervor.

Anet Janik Live 2019

Die Bundesregierung soll im Rahmen einer Strategie an einer Gesetzesvorlage arbeiten, um die Transparenz europäischer Firmen zu verbessern. Eine Transferierung von Beträgen oberhalb von  1.000 Euro soll weiterhin möglich sein, jedoch würden diese dann meldepflichtig.

Die Informationen dürfen als höchstverlässlich interpretiert werden, da sie aus einer schriftlich unverbindlichen Antwort der Bundesregierung an den Abgeordneten stammen. Hierzu heißt es:

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie der vierten EU-Geldwäscherichtlinie zum 1. Januar 2020 habe die Regierung bereits damit begonnen, Regeln zur Eindämmung der Nutzung von Krypto Assets bei der Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche umzusetzen.

In Zukunft dürften die neuen Regeln aus dem Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz schwerwiegende Folgen für die gesamte Finanz-Branche haben. So rechne die Bundesregierung mit „einem erheblichen Anstieg der Ordnungswidrigkeitenverfahren infolge der Gesetzesreform“.

Alles auf Basis des Gesetzes gegen Geldwäsche (GwG)

Die Konzerne seien schließlich dazu aufgefordert, bestimmte Transaktionen zu melden und neue Berichterstattungen zu absolvieren. 2,3 Millionen Unternehmen sollen von der neuen Informationspflicht betroffen sein. Die stärkere Regulierung von Kryptowährungen läuft dabei auf Basis des Gesetzes gegen Geldwäsche (GwG).

Dies verpflichtet Unternehmen zukünftig, den Transaktionspartner zu identifizieren, sollten Krypto-Werte mit einem Gegenwert von 1.000 € oder mehr überwiesen werden. Hierzu äußerte sich der Fragesteller Schäffler auf seiner Webseite bereits am 25. Februar:

Die Regierung will die Anonymität von Krypto-Zahlungen einschränken. Das wird nicht gelingen, sondern Wallet-Anbieter und Verwarnung ins Ausland vertreiben.

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